- 3100 St. Pölten
Arbeitsunfall & Berufskrankheit
Nach einem Arbeitsunfall oder bei einer anerkannten Berufskrankheit bestehen häufig weitreichende Ansprüche gegenüber der Unfallversicherung. Dennoch kommt es immer wieder zu Streitigkeiten über Leistungen, Rentenansprüche oder den Grad der gesundheitlichen Beeinträchtigung. Mag. Alexander Heihs unterstützt Betroffene bei Verfahren gegenüber der AUVA sowie bei gerichtlichen Auseinandersetzungen. Ziel ist es, die Leistungen durchzusetzen, die Ihnen nach dem Gesetz zustehen.
Wann liegt ein Arbeitsunfall vor?
Ein Arbeitsunfall liegt vor, wenn sich ein Unfall im Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit ereignet. Dazu zählen nicht nur Unfälle direkt am Arbeitsplatz, sondern unter bestimmten Voraussetzungen auch Wegunfälle.
Ob tatsächlich ein Arbeitsunfall anerkannt wird, hängt von den konkreten Umständen des Einzelfalls ab. Nicht jeder Unfall während der Arbeitszeit erfüllt automatisch die gesetzlichen Voraussetzungen.
Eine genaue rechtliche Prüfung ist oft entscheidend, wenn die Anerkennung des Arbeitsunfalls bestritten wird.
Welche Ansprüche habe ich nach einem Arbeitsunfall?
Die gesetzliche Unfallversicherung sieht verschiedene Leistungen vor. Dazu gehören unter anderem Heilbehandlung, Rehabilitationsmaßnahmen, finanzielle Leistungen und unter bestimmten Voraussetzungen eine Versehrtenrente.
Welche Ansprüche tatsächlich bestehen, richtet sich nach den gesundheitlichen Folgen des Unfalls und deren Auswirkungen auf die Erwerbsfähigkeit.
Mag. Alexander Heihs prüft, welche Leistungen in Ihrem Fall in Betracht kommen und ob diese vollständig berücksichtigt wurden.
Wann wird eine Versehrtenrente gewährt?
Eine Versehrtenrente kommt in Betracht, wenn durch den Arbeitsunfall oder die Berufskrankheit eine dauerhafte Minderung der Erwerbsfähigkeit vorliegt.
Die Höhe der Leistung hängt vom Grad der Beeinträchtigung ab. Gerade bei der Beurteilung der Erwerbsminderung kommt es häufig zu unterschiedlichen Auffassungen zwischen Betroffenen und Versicherungsträgern.
Deshalb sollten medizinische Gutachten und Bescheide sorgfältig geprüft werden.
Was gilt als Berufskrankheit?
Bestimmte Erkrankungen können als Berufskrankheit anerkannt werden, wenn sie durch die berufliche Tätigkeit verursacht wurden. Voraussetzung ist in der Regel, dass die Erkrankung in der gesetzlichen Liste der Berufskrankheiten erfasst ist oder die gesetzlichen Voraussetzungen einer Anerkennung erfüllt.
Die Anerkennung einer Berufskrankheit hat oft erhebliche Auswirkungen auf Leistungsansprüche und weitere sozialversicherungsrechtliche Verfahren.
Gerade bei langjährigen Belastungen am Arbeitsplatz empfiehlt sich eine frühzeitige rechtliche Abklärung.
Was kann ich gegen einen negativen Bescheid unternehmen?
Lehnt die AUVA Leistungen ab oder werden gesundheitliche Folgen nicht ausreichend berücksichtigt, besteht häufig die Möglichkeit einer rechtlichen Überprüfung.
Dabei müssen bestimmte Fristen eingehalten werden. Je früher ein Bescheid geprüft wird, desto besser können die Erfolgsaussichten beurteilt werden.
Mag. Alexander Heihs unterstützt Mandanten bei Rechtsmitteln und vertritt sie in Verfahren vor den zuständigen Gerichten.
Welche Bedeutung haben medizinische Gutachten?
In Verfahren wegen Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten spielen medizinische Gutachten eine zentrale Rolle. Sie beeinflussen sowohl die Anerkennung von Ansprüchen als auch die Höhe möglicher Leistungen.
Unvollständige oder fehlerhafte Feststellungen können erhebliche Auswirkungen auf das Verfahren haben. Deshalb ist eine sorgfältige Prüfung der medizinischen Beurteilung besonders wichtig.
Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit im Sozialrecht weiss Mag. Alexander Heihs, worauf bei der Bewertung solcher Gutachten besonders zu achten ist.
Praxisbeispiel
Nach einem Arbeitsunfall wurden die dauerhaften gesundheitlichen Folgen eines Mandanten zunächst als gering eingestuft. Im Verfahren konnte nachgewiesen werden, dass die tatsächlichen Einschränkungen deutlich schwerwiegender waren, wodurch sich die sozialversicherungsrechtlichen Ansprüche entsprechend verbesserten.
Muss jeder Arbeitsunfall gemeldet werden?
Grundsätzlich sollten Arbeitsunfälle möglichst rasch gemeldet werden, damit Ansprüche gegenüber der Unfallversicherung gesichert werden können.
Was ist eine Versehrtenrente?
Dabei handelt es sich um eine laufende Leistung der Unfallversicherung bei dauerhaften gesundheitlichen Beeinträchtigungen infolge eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit.
Können psychische Folgen eines Arbeitsunfalls berücksichtigt werden?
Unter bestimmten Voraussetzungen können auch psychische Beeinträchtigungen für die Beurteilung von Ansprüchen relevant sein.
Was passiert, wenn die AUVA meinen Antrag ablehnt?
Ein ablehnender Bescheid kann häufig rechtlich überprüft werden. Die Erfolgsaussichten hängen von den Umständen des Einzelfalls ab.
Wann sollte ich Mag. Alexander Heihs kontaktieren?
Sobald Leistungen abgelehnt werden, die Folgen eines Arbeitsunfalls nicht ausreichend berücksichtigt wurden oder Unsicherheit über bestehende Ansprüche besteht, empfiehlt sich eine rechtliche Beratung.
Ich bin Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Sozialrecht in St. Pölten, seit 2011 in diesem Bereich tätig und habe bereits über 2000 Fälle im Sozialrecht betreut. Sie erhalten eine klare rechtliche Einschätzung, eine strukturierte Strategie und konsequente Vertretung bei der Durchsetzung Ihrer sozialrechtlichen Ansprüche.
Jetzt Beratungsgespräch vereinbaren
Abgelehnte Anträge, unklare Bescheide oder offene Fragen zu Ihren Leistungsansprüchen führen oft zu Unsicherheit und Zeitverlust. Im Erstgespräch prüfe ich Ihre Situation, erläutere die rechtlichen Möglichkeiten und bespreche die nächsten sinnvollen Schritte. So erhalten Sie rasch Klarheit darüber, welche Ansprüche bestehen und wie diese durchgesetzt werden können.